Luise Gattinger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Gattinger''', Luise, * Salzburg 2.11.1920, † Salzburg 21.6.2009), Architektin, Tochter von M. →Knoll.
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[[Datei:Gattinger, Luise und Richard Berndl - Einbauten im Mozarteum Salzburg, Plan zur Erbauung des Mozarthauses - InvNr AR 203 af-2014.jpg|miniatur|Plan zur Erbauung des Mozarthauses (Mozarteum)]]
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Luise '''Gattinger''', * 2. November 1920 in Salzburg, † 21. Juni 2009 in Salzburg, Architektin, Tochter von [[Knoll, Martin|Martin Knoll]].
  
Studium in Wien an der Meisterschule für Architektur bei Alexander Popp (Leiter der Meisterschule von 1938—45) Häufige Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Martin K., der in Salzburg als Baumeister tätig war. Übernahm zahlreiche Auftraggeber des Vaters als Kunden und plante Um- und Zubauten. Wirkte anfangs vor allem im Bereich des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg (1949—50 Café Corso, ursprünglich Turnerhof von J. →Ceconi) Zahlreiche Aufträge in Salzburg, geprägt von behutsamen Umbauten und Adaptierungen bestehender Gebäude, davon viele in Anif und Morzg, die von ihrem Bruder realisiert wurden. Auch als Innenarchitektin tätig, modernisierte zahlreiche Häuser im Stil ihrer Zeit nach funktionalen Kriterien (eigenes Familienhaus in Morzg, Schlosswirt in Anif, Mozarts Geburtshaus), Entwurf eines Hauses für Dr. Alfred Uihlein in Vail, Colorado in den USA, 1974, Nachlass im →Salzburg Museum.
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Studium in Wien an der Meisterschule für Architektur bei Alexander Popp (Leiter der Meisterschule von 1938–45). Häufige Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Martin Knoll, der in Salzburg als Baumeister tätig war. Übernahm zahlreiche Auftraggeber des Vaters als Kunden und plante Um- und Zubauten. Wirkte anfangs v.a. im Bereich des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg (1949/50 Café Corso, ursprünglich Turnerhof von [[Jakob Ceconi]]).
  
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Zahlreiche Aufträge in Salzburg, geprägt von behutsamen Umbauten und Adaptierungen bestehender Gebäude, davon viele in Anif und Morzg, die von ihrem Bruder realisiert wurden. Auch als Innenarchitektin tätig, modernisierte zahlreiche Häuser im Stil ihrer Zeit nach funktionalen Kriterien (eigenes Familienhaus in Morzg, Schlosswirt in Anif, [[Mozarts Geburtshaus]]), Entwurf eines Hauses für Alfred Uihlein in Vail, Colorado in den USA, 1974, Nachlass im [[Salzburg Museum]].
  
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Aktuelle Version vom 21. Juni 2021, 18:46 Uhr

Plan zur Erbauung des Mozarthauses (Mozarteum)

Luise Gattinger, * 2. November 1920 in Salzburg, † 21. Juni 2009 in Salzburg, Architektin, Tochter von Martin Knoll.

Studium in Wien an der Meisterschule für Architektur bei Alexander Popp (Leiter der Meisterschule von 1938–45). Häufige Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Martin Knoll, der in Salzburg als Baumeister tätig war. Übernahm zahlreiche Auftraggeber des Vaters als Kunden und plante Um- und Zubauten. Wirkte anfangs v.a. im Bereich des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg (1949/50 Café Corso, ursprünglich Turnerhof von Jakob Ceconi).

Zahlreiche Aufträge in Salzburg, geprägt von behutsamen Umbauten und Adaptierungen bestehender Gebäude, davon viele in Anif und Morzg, die von ihrem Bruder realisiert wurden. Auch als Innenarchitektin tätig, modernisierte zahlreiche Häuser im Stil ihrer Zeit nach funktionalen Kriterien (eigenes Familienhaus in Morzg, Schlosswirt in Anif, Mozarts Geburtshaus), Entwurf eines Hauses für Alfred Uihlein in Vail, Colorado in den USA, 1974, Nachlass im Salzburg Museum.

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